Aktuell

German Open 2017

Travemünde, 28. - 30.07.2017

Mal Sonne, Mal Regen: Das wechselhafte Wetter hat die diesjährige Travemünder Woche geprägt.

Am ersten Wettfahrttag gab es drei Wettfahrten bei 9 bis 17 kn Wind und in Böen auch darüber. Dies forderte den Crews und zum Teil auch dem Material am ersten Tag doch einiges ab.

Und auch der zweite Tag liegt hatte ansprechendem Wind aber leider recht viel Regen.

Am abschließenden Sonntag, gab es Sonne und in der ersten Wettfahrt auch nochmal bis zu 17 kn Wind. Danach wurde es deutlich weniger und beim Abbau der Boote war noch imm sonnig, sodaß alles trocken verpackt werden konnte.

Weltmeisterschaft 2017, Scheveningen

Lisanne Nijdam führte bis zum dritten Tag die Gesamtwertung bei den J22 Worlds 2017 - Nach drei Tagen musste sie ihre Führung abgeben. Nach neun Rennen ist die Lücke zu Platz 1 nur vier Punkte, aber mit zwei schwarzen Flaggen-Disqualifikationen muss sie  kämpfen um die erste Position wieder zu übernehmen. Wir sprachen mit Lisanne nach den ersten beiden Rennen heute: "Die Wetterbedingungen waren heute völlig anders als gestern. Ähnliche Bootsgeschwindigkeiten, enge Wettfahrten und viel stärker umkämpft. Leider hatten wir im ersten Rennen einen Frühstart, was bedeutet, dass wir an Stelle unseres fünften Platzes disqualifiziert wurden. Die Flotte ist sehr konzentriert und fokust, der ganze Tag ist ein langer Kampf! "

German Open 2016

Mehr als 800 000 Gäste beim Segelfest

Wer segelt wann und wo? J/22 auf der Bahn Bravo Donnerstag Abend Traverace Freitag Nachmittag MediaBahn

Christian Drews durfte im Trio mit Steuermann Martin Menzner und Mittelmann Frank Lichte den neu gestifteten Wanderpreis für den Gewinner der German Open im Empfang nehmen. Reiner Brockerhoff mit seiner französischen Crew wurde zweiter vor der Lübecker MoJo-Crew um Svend Hartog.

Europameisterschaft 2016

Anfang Mai werden die J/22 Europameisterschaften wieder im Rahmen des Grand Prix de École Navale vor der bretonischen Küste von Camaret-sur-Mer ausgetragen.

Zum 15. Mal führt die Französische Marineakademie dieses Regatta durch und stellt auch zum Teil kostenlose Unterkünfte zur Verfügung.

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Weltmeisterschaften 2017

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Regattakalender 2017

Doyle schnappt sich im Finalkrimi den J/22-WM-Sieg

<p><strong>Zum Ende der Frühbucherperiode gibt es bereits 41 Meldungen aus 6 Nationen.</strong></p> <p>Damit wird das größte Starterfeld einer J/22-Weltmeisterschaft in Europa seit der WM 2006 in Frankreich erwartet. </p> <p>Auch die Travemünder Woche als Veranstalter zeigt sich hierüber sehr erfreut. (<a href="http://www.travemuender-woche.com/nachrichten/regatta/view/items/erfolg-bei-meldezahlen.html">Pressemeldung</a>)</p>

Mit dem Start in den Tag schien sich die bisherige Reihenfolge der J/22-WM zu zementieren. Doyle und Lautier erlaubten sich in der insgesamt 13. Wettfahrt ihre Streichresultate, Menzner etablierte mit dem Tagessieg einen knappen Vorsprung vor Brockerhoff, der das Rennen als Dritter beendete. Damit hätten die drei führenden Crews in der Abschlusswettfahrt auf Sicherung der Position segeln können. Doch es kam anders. Brockerhoff entwischte nach dem Start auf die linke Seite des Kurses, fand als erster den richtigen Wind und schob sich an der ersten Tonne auf Platz zwei. Menzner und Doyle versackten dagegen im Mittelfeld. Dennoch hatte der US-Amerikaner plötzlich die Hand am Gold, da sich Lautier ganz am Ende der Flotte wiederfand. Der Grund: In Manier eines Match-Racers hatte Doyle den direkten Konkurrenten um Gold an einem guten Start gehindert. „Wir wussten, dass es egal war, welchen Platz wir ersegeln. Wir mussten nur dafür sorgen, dass Lautier nicht ins Vorderfeld fährt“, erklärte Doyle die Siegtaktik. Und nach den Platzierungen der ersten Tonne konnte er die Zügel locker lassen, segelte noch auf Platz zehn vor und feierte sein erstes WM-Gold in seiner 20-jährigen J/22-Karriere. „Das fühlt sich wirklich großartig an. Der Schlüssel zum Sieg war, ein gutes Boot und ein starkes Team zu haben“, sagte Doyle, lobte seine Crew Phillip Wehrheim und Christopher Stressing und schickte einen Dank an Dirk Plewnia-Glanzmann (SC Rheingau), von dem er das Boot gechartert hatte. Als er am Steg war, sprang Doyle an Land, herzte Frau und Tochter, um sich dann für den Abend auf ein „paar gute deutsche Bier“ zu freuen.

Menzner schaffte es im letzten Rennen zwar noch bis auf Platz elf. Doch für Bronze reichte es nicht mehr, da Brockerhoff als Sieger über die Ziellinie ging. „Wir sind froh, es noch bis auf das Treppchen geschafft zu haben, denn wir haben nur mit einem 21. Platz angefangen und uns dann kontinuierlich gesteigert. Jetzt noch auf Platz drei gekommen zu sein, ist die Kirsche auf der Sahne“, sagte Brockerhoff.