Aktuell

Weltmeisterschaft 2017, Scheveningen

Lisanne Nijdam führte bis zum dritten Tag die Gesamtwertung bei den J22 Worlds 2017 - Nach drei Tagen musste sie ihre Führung abgeben. Nach neun Rennen ist die Lücke zu Platz 1 nur vier Punkte, aber mit zwei schwarzen Flaggen-Disqualifikationen muss sie  kämpfen um die erste Position wieder zu übernehmen. Wir sprachen mit Lisanne nach den ersten beiden Rennen heute: "Die Wetterbedingungen waren heute völlig anders als gestern. Ähnliche Bootsgeschwindigkeiten, enge Wettfahrten und viel stärker umkämpft. Leider hatten wir im ersten Rennen einen Frühstart, was bedeutet, dass wir an Stelle unseres fünften Platzes disqualifiziert wurden. Die Flotte ist sehr konzentriert und fokust, der ganze Tag ist ein langer Kampf! "

German Open 2016

Wer segelt wann und wo? J/22 auf der Bahn Bravo Donnerstag Abend Traverace Freitag Nachmittag MediaBahn

 

Mehr als 800 000 Gäste beim Segelfest

Christian Drews durfte im Trio mit Steuermann Martin Menzner und Mittelmann Frank Lichte den neu gestifteten Wanderpreis für den Gewinner der German Open im Empfang nehmen. Reiner Brockerhoff mit seiner französischen Crew wurde zweiter vor der Lübecker MoJo-Crew um Svend Hartog.

Europameisterschaft 2016

Anfang Mai werden die J/22 Europameisterschaften wieder im Rahmen des Grand Prix de École Navale vor der bretonischen Küste von Camaret-sur-Mer ausgetragen.

Zum 15. Mal führt die Französische Marineakademie dieses Regatta durch und stellt auch zum Teil kostenlose Unterkünfte zur Verfügung.

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Doyle schnappt sich im Finalkrimi den J/22-WM-Sieg

<p><strong>Zum Ende der Frühbucherperiode gibt es bereits 41 Meldungen aus 6 Nationen.</strong></p> <p>Damit wird das größte Starterfeld einer J/22-Weltmeisterschaft in Europa seit der WM 2006 in Frankreich erwartet. </p> <p>Auch die Travemünder Woche als Veranstalter zeigt sich hierüber sehr erfreut. (<a href="http://www.travemuender-woche.com/nachrichten/regatta/view/items/erfolg-bei-meldezahlen.html">Pressemeldung</a>)</p>

Mit dem Start in den Tag schien sich die bisherige Reihenfolge der J/22-WM zu zementieren. Doyle und Lautier erlaubten sich in der insgesamt 13. Wettfahrt ihre Streichresultate, Menzner etablierte mit dem Tagessieg einen knappen Vorsprung vor Brockerhoff, der das Rennen als Dritter beendete. Damit hätten die drei führenden Crews in der Abschlusswettfahrt auf Sicherung der Position segeln können. Doch es kam anders. Brockerhoff entwischte nach dem Start auf die linke Seite des Kurses, fand als erster den richtigen Wind und schob sich an der ersten Tonne auf Platz zwei. Menzner und Doyle versackten dagegen im Mittelfeld. Dennoch hatte der US-Amerikaner plötzlich die Hand am Gold, da sich Lautier ganz am Ende der Flotte wiederfand. Der Grund: In Manier eines Match-Racers hatte Doyle den direkten Konkurrenten um Gold an einem guten Start gehindert. „Wir wussten, dass es egal war, welchen Platz wir ersegeln. Wir mussten nur dafür sorgen, dass Lautier nicht ins Vorderfeld fährt“, erklärte Doyle die Siegtaktik. Und nach den Platzierungen der ersten Tonne konnte er die Zügel locker lassen, segelte noch auf Platz zehn vor und feierte sein erstes WM-Gold in seiner 20-jährigen J/22-Karriere. „Das fühlt sich wirklich großartig an. Der Schlüssel zum Sieg war, ein gutes Boot und ein starkes Team zu haben“, sagte Doyle, lobte seine Crew Phillip Wehrheim und Christopher Stressing und schickte einen Dank an Dirk Plewnia-Glanzmann (SC Rheingau), von dem er das Boot gechartert hatte. Als er am Steg war, sprang Doyle an Land, herzte Frau und Tochter, um sich dann für den Abend auf ein „paar gute deutsche Bier“ zu freuen.

Menzner schaffte es im letzten Rennen zwar noch bis auf Platz elf. Doch für Bronze reichte es nicht mehr, da Brockerhoff als Sieger über die Ziellinie ging. „Wir sind froh, es noch bis auf das Treppchen geschafft zu haben, denn wir haben nur mit einem 21. Platz angefangen und uns dann kontinuierlich gesteigert. Jetzt noch auf Platz drei gekommen zu sein, ist die Kirsche auf der Sahne“, sagte Brockerhoff.

Schwere Regatten beim SC Prinzensteg

HALTERN
Anspruchsvoll waren sie, die Bedingungen bei den Regatten des SC Prinzensteg am vergangenen Wochenende auf dem Halterner Stausee. Aber schließlich ging es ja in zwei Klassen auch um die Landesmeisterschaft NRW.

In der Klasse „J/22“ rückte Haltern im Jahr der Weltmeisterschaft in Deutschland für viele starke Teams in den Fokus. Foto: Thieme-Dietel

Das stürmische Wetter ärgerte die meisten Besucher des Stausee-Festivals, für die Segler bedeuten Windstärken zwischen 7 und 8 vor allem Schwerstarbeit im Boot.

In der Klasse „J/22“ rückte Haltern im Jahr der Weltmeisterschaft in Deutschland für viele starke Teams in den Fokus. Die Wettfahrtleitung begrüßte ein mit 22 Booten bestücktes, hochkarätiges Starterfeld, das für staunende Blicke der Fußgänger am Ufer sorgte. „22 dieser tollen Boote gleichzeitig auf dem Wasser – das war schon ein beeindruckender Anblick“, sagte SCP-Schriftführer Josef Grewe.

Franzosen siegen

Der Sieg nach sechs Wettfahrten und damit die Landesmeisterschaft NRW ging an ein Team aus Frankreich um den deutschen Steuermann Reiner Brockerhoff, aber auch die heimischen Starter mischten vorne mit. Hardy Kleinefeld, Jörg Schlienkamp und Christian Raschke vom SC Prinzensteg landeten auf Rang fünf direkt vor Daniel, Heike und Marvin Lötzbeyer auf Platz sechs. Michael Frick, Jochen Boss und Dirk Miller erreichten Rang 20.

Quelle: http://www.halternerzeitung.de

Ergebnisse

Studentenmeisterschaft im Match Racing

Die 9te Ausgabe der Studentenmeisterschaft im Match Racing wird 2014 wieder von der Universität Nantes in Zusammenarbeit mit Sport Nautique de l’Ouest (S.N.O.) und dem französischen Seglerverband im Zeitraum 3. bis 6. April durchgeführt. Sie wird auf J/22 Booten ausgetragen und ist ein ISAF Grade 3 Event. Ingesamt nehmen dort 12 Mannschaften teil, 2 von der Universität Nantes, 5 von anderen französischen Universitäten und 5 aus dem Ausland. Eine davon kommt von der Universität Duisburg.

Weltmeisterschaften 2017

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Regattakalender 2017